Der reale Luftwiderstand eines Fahrzeugs wie des Škoda Elroq berechnet sich aus der physikalischen Gleichung:
Dabei stehen:
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ρ (rho) für die Luftdichte
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A für die Stirnfläche
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c_w für den Luftwiderstandsbeiwert
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v für die Geschwindigkeit
Der Luftwiderstand steigt quadratisch mit der Geschwindigkeit – eine Verdopplung der Geschwindigkeit vervierfacht die Luftkraft.
1. Die physikalische Grundlage
Die Luftwiderstandskraft ergibt sich aus der Impulsänderung der verdrängten Luftmasse.
Die vollständige Gleichung lautet:
Typische Werte für ein kompaktes Elektro-SUV wie den Elroq:
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Luftdichte ρ ≈ 1,2 kg/m³ (bei 20 °C auf Meereshöhe)
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Stirnfläche A ≈ 2,4–2,6 m²
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c_w-Wert ≈ 0,26–0,29 (modellabhängig)
2. Beispielrechnung bei 130 km/h
130 km/h = 36,1 m/s
Angenommen:
ρ = 1,2 kg/m³
A = 2,5 m²
c_w = 0,27
Einsetzen:
Das entspricht ungefähr der Kraft, die nötig ist, um dauerhaft ein Gewicht von etwa 55 kg horizontal zu bewegen.
3. Leistungsbedarf durch Luftwiderstand
Die benötigte Leistung ergibt sich aus:
Bei 130 km/h:
Das bedeutet:
Allein zur Überwindung des Luftwiderstands benötigt das Fahrzeug bei 130 km/h rund 20 kW – ohne Rollwiderstand und Antriebsverluste.
4. Warum der Luftwiderstand quadratisch steigt
Da v² in der Gleichung steht:
| Geschwindigkeit | Luftwiderstand |
|---|---|
| 50 km/h | gering |
| 100 km/h | 4× höher als bei 50 km/h |
| 150 km/h | 9× höher als bei 50 km/h |
Deshalb steigt der Verbrauch auf der Autobahn stark an.
5. Einflussfaktoren auf den realen Luftwiderstand
Der reale Wert kann abweichen durch:
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Dachträger oder Fahrradträger
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Offene Fenster
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Außentemperatur (Luftdichte)
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Fahrzeughöhe (Beladung)
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Seitenwind
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Reifenbreite
Schon ein Dachträger kann den c_w-Wert deutlich verschlechtern.


