Training autonomer Systeme bei XPENG – so lernt das System fahren

Training autonomer Systeme bei XPENG – so lernt das System fahren

Das Training der Assistenz- und Autonomiesysteme von XPENG folgt einem klaren Prinzip: Lernen aus der Realität, nicht nur aus Simulationen. XPENG betrachtet seine Fahrzeugflotte als aktives Trainingsnetzwerk, das kontinuierlich Daten liefert, aus denen KI-Modelle besser, stabiler und alltagstauglicher werden.

Das Training der Assistenz- und Autonomiesysteme von XPENG folgt einem klaren Prinzip: Lernen aus der Realität, nicht nur aus Simulationen. XPENG betrachtet seine Fahrzeugflotte als aktives Trainingsnetzwerk, das kontinuierlich Daten liefert, aus denen KI-Modelle besser, stabiler und alltagstauglicher werden.

1) Reale Fahrdaten als Trainingsbasis

Der wichtigste Trainingsfaktor bei XPENG sind echte Fahrkilometer:

  • Autobahn, Landstraße, Stadt

  • unterschiedliche Wetter- und Lichtbedingungen

  • normale Verkehrssituationen und kritische Grenzfälle

Diese Daten stammen aus der laufenden Fahrzeugflotte und werden anonymisiert und datenschutzkonform verarbeitet.

Warum das wichtig ist:
Simulationen bilden Realität nur eingeschränkt ab – echte Verkehrsdynamik lässt sich nicht vollständig synthetisch erzeugen.

2) Fokus auf Grenzfälle (Edge Cases)

XPENG trainiert seine Systeme nicht primär mit „einfachen“ Situationen, sondern gezielt mit:

  • Baustellen mit wechselnden Spuren

  • plötzlich abbremsenden Fahrzeugen

  • unklaren Fahrbahnmarkierungen

  • ungewöhnlichen Verkehrsteilnehmern

Diese seltenen, aber sicherheitskritischen Szenarien entscheiden darüber, ob ein Assistenzsystem im Alltag ruhig oder nervös reagiert.

3) Kombination aus Realität und Simulation

Obwohl reale Daten im Mittelpunkt stehen, nutzt XPENG zusätzlich Simulationen:

  • Nachstellen gefährlicher Szenarien ohne Risiko

  • Skalierung seltener Situationen (tausendfaches Training desselben Falls)

  • Vorab-Tests neuer KI-Modelle

Simulation beschleunigt das Lernen – ersetzt aber nicht die Realität.

4) KI-Training mit neuronalen Netzen

XPENG setzt auf lernende KI-Modelle statt fester Regeln:

  1. Sensordaten (Kamera, Radar, LiDAR) werden zusammengeführt

  2. Neuronale Netze erkennen Objekte & Szenen

  3. Planungs-KI berechnet sichere Fahrmanöver

  4. Ergebnisse werden bewertet und weiter optimiert

Das Training erfolgt in mehreren Iterationen, bis das Verhalten:

  • stabil

  • vorhersehbar

  • sicher

ist.

5) Kontinuierlicher Lernkreislauf (Closed Loop)

Das Training bei XPENG ist kein einmaliger Prozess, sondern ein dauerhafter Kreislauf:

  1. Fahrzeuge sammeln Daten im Alltag

  2. Daten werden analysiert & gefiltert

  3. KI-Modelle werden neu trainiert

  4. Verbesserungen kommen per OTA-Update zurück ins Fahrzeug

  5. Neue Daten starten den nächsten Zyklus

Fahrzeuge werden mit der Zeit besser, nicht nur neuer.

6) Rolle von XPILOT & XNGP

  • XPILOT: profitiert von verbessertem Objekt- und Spurverständnis

  • XNGP: nutzt zusätzlich Navigations- und Kartendaten für vorausschauendes Verhalten

Das Training zielt nicht auf spektakuläre Einzelmanöver, sondern auf:
✔ ruhige Spurführung
✔ weniger unnötige Bremsungen
✔ klare Übergaben an den Fahrer

7) Warum XPENG bewusst bei Level 2 bleibt

Trotz intensiven Trainings bleibt XPENG aktuell bei Level-2-Assistenz:

  • rechtlich sicher

  • technisch kontrollierbar

  • realistisch nutzbar im Alltag

Das Training dient dazu, Assistenzsysteme stabiler zu machen, nicht um voreilige Autonomie-Versprechen abzugeben.

Zusammenfassung: Trainingsansatz bei XPENG

Bereich Ansatz
Datenquelle Reale Fahrkilometer
Fokus Grenz- & Ausnahmesituationen
Methode KI + neuronale Netze
Ergänzung Simulation
Update-Zyklus Kontinuierlich per OTA
Ziel Stabilität & Sicherheit

Fazit

XPENG trainiert seine autonomen Systeme praxisnah, datengetrieben und iterativ. Der Schwerpunkt liegt nicht auf Showeffekten, sondern auf robustem, vorhersehbarem Assistenzverhalten im Alltag. Genau dieser Ansatz macht XPENGs Systeme besonders auf Autobahnen und langen Strecken angenehm und vertrauenswürdig – auch ohne echtes autonomes Fahren zu versprechen.

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