Während einige Hersteller konsequent auf kamera-basierte Systeme setzen, verfolgt XPENG einen bewusst anderen Weg: LiDAR als zusätzliche Sicherheitsebene innerhalb einer umfassenden Sensor-Fusion. Diese Entscheidung ist kein Marketing-Statement, sondern das Ergebnis klarer technischer und regulatorischer Überlegungen.
1. Das Grundproblem autonomer Systeme
Autonomes bzw. teilautonomes Fahren scheitert nicht an „Normalfällen“, sondern an:
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schlechten Lichtverhältnissen
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unklaren Fahrbahnmarkierungen
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komplexen Verkehrssituationen
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ungewöhnlichen Objekten (Baustellen, stehende Fahrzeuge, Mischverkehr)
Kameras liefern Kontext, stoßen aber physikalisch an Grenzen. Genau hier setzt LiDAR an.
2. Was LiDAR besser kann als Kameras
LiDAR (Light Detection and Ranging) misst Entfernungen aktiv per Laserimpuls und erzeugt ein exaktes 3D-Modell der Umgebung.
Technische Vorteile
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Unabhängig von Licht (Tag, Nacht, Gegenlicht)
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Sehr präzise Tiefen- und Distanzinformation
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Zuverlässig bei:
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Nachtfahrten
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starken Schatten
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kontrastarmen Objekten
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Für XPENG ist LiDAR kein Ersatz, sondern eine Absicherung gegen typische Kameraschwächen.
3. Sicherheit durch Redundanz
XPENG setzt konsequent auf Sensor-Redundanz:
| Sensor | Aufgabe |
|---|---|
| Kamera | Kontext, Spur, Objekte, Verkehrszeichen |
| Radar | Abstand & Geschwindigkeit (robust bei Wetter) |
| LiDAR | Exakte 3D-Geometrie & Raumverständnis |
Warum das wichtig ist:
Wenn ein Sensor unsicher wird (z. B. Kamera bei Nebel), kann ein anderer die Situation stabil absichern.
👉 XPENG priorisiert robustes Verhalten im Alltag statt theoretischer Minimal-Architekturen.
4. Vorteile für Assistenzsysteme wie XPILOT & XNGP
Mit LiDAR kann XPENG:
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komplexe Verkehrsszenen früher und stabiler erkennen
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stehende oder ungewöhnliche Hindernisse besser klassifizieren
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Spurführung und Objektverfolgung ruhiger und weniger nervös gestalten
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Übergaben an den Fahrer früher und sauberer auslösen
Das Resultat ist kein autonomes Fahren, aber:
👉 höhere Systemstabilität im Level-2+-Betrieb
5. Warum XPENG LiDAR heute schon einsetzt
Viele Hersteller argumentieren, LiDAR sei:
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zu teuer
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zu komplex
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langfristig nicht nötig
XPENG sieht das anders und bewertet:
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Sicherheitsgewinn > Mehrkosten
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sinkende Hardwarepreise
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steigende regulatorische Anforderungen
Gerade für:
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Europa
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komplexe Autobahnszenarien
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langfristige Level-3-Perspektiven
ist LiDAR aus XPENG-Sicht eine zukunftssichere Investition.
6. LiDAR ≠ Autonomes Fahren
Wichtig zur Einordnung:
❌ LiDAR macht ein Fahrzeug nicht autonom
❌ XPENG bietet kein Level-3-System
❌ Fahrer bleibt jederzeit verantwortlich
LiDAR dient bei XPENG dazu:
✔ Assistenzsysteme zuverlässiger zu machen
✔ Fehlerwahrscheinlichkeit zu senken
✔ Sicherheitsreserven zu erhöhen
7. Strategischer Unterschied zu reinen Kamera-Ansätzen
XPENGs Philosophie:
„Autonomie entsteht durch Redundanz, nicht durch Reduktion.“
Statt alles auf eine Sensorklasse zu setzen, kombiniert XPENG:
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mehrere Wahrnehmungsprinzipien
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unterschiedliche physikalische Stärken
-
KI-basierte Auswertung
Das ist konservativer, aber praxisnäher.
Fazit
XPENG setzt auf LiDAR, weil:
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Kameras allein im Alltag nicht ausreichen
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Sicherheit und Stabilität priorisiert werden
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komplexe Szenarien besser beherrscht werden sollen
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langfristig höhere Automatisierungsstufen vorbereitet werden
LiDAR ist bei XPENG kein Marketing-Gimmick, sondern eine technisch nachvollziehbare Sicherheitsentscheidung – besonders sinnvoll für anspruchsvolle Assistenzsysteme wie XPILOT und XNGP.
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