Die Assistenzsysteme von XPENG basieren in hohem Maß auf Kamerasystemen. Sie sind das wichtigste „Sinnesorgan“ für XPILOT und XNGP und liefern die visuelle Grundlage für Spurführung, Objekterkennung, Verkehrszeichenerkennung und teilautomatisiertes Fahren. Im Folgenden erfährst du verständlich und praxisnah, wie die Kameras bei XPENG aufgebaut sind – und wo ihre Stärken und Grenzen liegen.
Warum Kameras bei XPENG so wichtig sind
XPENG verfolgt einen klaren Ansatz:
👉 Kameras liefern Kontext, also das Was und Warum im Verkehr.
Radar misst Distanz – Kameras erkennen Spuren, Formen, Farben, Schilder und Bewegungen.
Ohne Kameras wären moderne Assistenzsysteme wie:
-
Spurhalteassistent
-
Verkehrszeichenerkennung
-
XNGP (navigationsgeführtes Fahren)
nicht möglich.
Kamera-Setup bei XPENG
1. Frontkameras (Hauptkamerasystem)
Position: Hinter der Windschutzscheibe
Aufgabe:
-
Spur- und Fahrbahnerkennung
-
Erkennen von Fahrzeugen, Motorrädern, Fußgängern
-
Verkehrszeichen & Ampeln
-
Grundlage für Spurführung und XNGP
Besonderheit:
Mehrere Kameras mit unterschiedlichen Blickwinkeln (Weitwinkel + Tele), um:
-
nahe Objekte
-
weit entfernte Fahrzeuge
gleichzeitig zuverlässig zu erkennen.
2. Seitenkameras
Position: Kotflügel / Außenspiegelbereich
Aufgabe:
-
Totwinkelüberwachung
-
Unterstützung bei Spurwechseln
-
Querverkehrserkennung
-
Teil des 360°-Umfeldbilds
Praxisnutzen:
Erhöhte Sicherheit beim Spurwechsel und Abbiegen – besonders auf Autobahnen.
3. Heckkamera
Position: Am Heck oberhalb des Kennzeichens
Aufgabe:
-
Rückfahrkamera
-
Querverkehr beim Rückwärtsfahren
-
Integration in 360°-Ansicht
Grenzen:
Verschmutzung bei Regen/Schnee kann die Bildqualität einschränken.
4. 360°-Kamerasystem (Surround View)
Aufgabe:
-
Vogelperspektive beim Parken
-
Erkennung von Bordsteinen, niedrigen Hindernissen
-
Präzises Rangieren in engen Situationen
Wichtig:
Dieses System dient primär dem Fahrerkomfort, nicht dem autonomen Fahren bei höherem Tempo.
Wie die Kameras mit KI arbeiten
Die Kameras liefern Rohbilder – die Intelligenz entsteht in der Software:
-
Bilder werden in Echtzeit verarbeitet
-
KI-Modelle erkennen Objekte & Szenen
-
Ergebnisse werden mit Radar- & ggf. LiDAR-Daten abgeglichen
-
Daraus entstehen Fahrentscheidungen (Lenken, Bremsen, Beschleunigen)
Durch Over-the-Air-Updates kann XPENG:
-
Erkennungsqualität verbessern
-
neue Szenarien lernen
-
bestehende Hardware leistungsfähiger machen
Stärken der XPENG-Kamerasysteme
✅ Sehr gute Spur- und Objekterkennung auf Autobahnen
✅ Hohe Auflösung & mehrere Blickwinkel
✅ Enge Verzahnung mit KI-Software
✅ Regelmäßige Software-Verbesserungen
Grenzen der Kameratechnik
Abhängig von:
-
Lichtverhältnissen
-
Wetter (Regen, Nebel, Schnee)
-
Verschmutzung der Linsen
❌ Schwächen bei: -
schlechten oder fehlenden Fahrbahnmarkierungen
-
Baustellen mit provisorischen Linien
Deshalb kombiniert XPENG Kameras immer mit Radar (und teils LiDAR).
Kamerasysteme im Zusammenspiel
| Funktion | Hauptsensor |
|---|---|
| Spurführung | Kamera |
| Verkehrszeichenerkennung | Kamera |
| XNGP (Navigation Guided Pilot) | Kamera + Karten |
| ACC & Notbremsen | Kamera + Radar |
| Parken | Kamera + Ultraschall |
Fazit
Die Kamerasysteme sind das zentrale Element der XPENG-Assistenztechnik. Sie liefern die visuelle Intelligenz für XPILOT und XNGP und ermöglichen ein sehr hohes Assistenzniveau – besonders auf Autobahnen. Ihre Grenzen liegen dort, wo Sicht schlecht oder Markierungen unklar sind. Genau deshalb setzt XPENG konsequent auf Sensor-Fusion statt Einzelsensoren.
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