Xpeng Kamerasystem erklärt - Das Herzstück der Assistenztechnik

Xpeng Kamerasystem erklärt - Das Herzstück der Assistenztechnik

Die Assistenzsysteme von XPENG basieren in hohem Maß auf Kamerasystemen. Sie sind das wichtigste „Sinnesorgan“ für XPILOT und XNGP und liefern die visuelle Grundlage für Spurführung, Objekterkennung, Verkehrszeichenerkennung und teilautomatisiertes Fahren.

Welche Sensorik nutzt XPeng? eine technische Erklärung Du liest Xpeng Kamerasystem erklärt - Das Herzstück der Assistenztechnik 3 Minuten Weiter Radar- und LiDAR-Nutzung bei XPENG – Technik & Einordnung

Die Assistenzsysteme von XPENG basieren in hohem Maß auf Kamerasystemen. Sie sind das wichtigste „Sinnesorgan“ für XPILOT und XNGP und liefern die visuelle Grundlage für Spurführung, Objekterkennung, Verkehrszeichenerkennung und teilautomatisiertes Fahren. Im Folgenden erfährst du verständlich und praxisnah, wie die Kameras bei XPENG aufgebaut sind – und wo ihre Stärken und Grenzen liegen. 

Warum Kameras bei XPENG so wichtig sind

XPENG verfolgt einen klaren Ansatz:
👉 Kameras liefern Kontext, also das Was und Warum im Verkehr.
Radar misst Distanz – Kameras erkennen Spuren, Formen, Farben, Schilder und Bewegungen.

Ohne Kameras wären moderne Assistenzsysteme wie:

  • Spurhalteassistent

  • Verkehrszeichenerkennung

  • XNGP (navigationsgeführtes Fahren)

nicht möglich.

Kamera-Setup bei XPENG

1. Frontkameras (Hauptkamerasystem)

Position: Hinter der Windschutzscheibe
Aufgabe:

  • Spur- und Fahrbahnerkennung

  • Erkennen von Fahrzeugen, Motorrädern, Fußgängern

  • Verkehrszeichen & Ampeln

  • Grundlage für Spurführung und XNGP

Besonderheit:
Mehrere Kameras mit unterschiedlichen Blickwinkeln (Weitwinkel + Tele), um:

  • nahe Objekte

  • weit entfernte Fahrzeuge

gleichzeitig zuverlässig zu erkennen.

2. Seitenkameras

Position: Kotflügel / Außenspiegelbereich
Aufgabe:

  • Totwinkelüberwachung

  • Unterstützung bei Spurwechseln

  • Querverkehrserkennung

  • Teil des 360°-Umfeldbilds

Praxisnutzen:
Erhöhte Sicherheit beim Spurwechsel und Abbiegen – besonders auf Autobahnen.

3. Heckkamera

Position: Am Heck oberhalb des Kennzeichens
Aufgabe:

  • Rückfahrkamera

  • Querverkehr beim Rückwärtsfahren

  • Integration in 360°-Ansicht

Grenzen:
Verschmutzung bei Regen/Schnee kann die Bildqualität einschränken.

4. 360°-Kamerasystem (Surround View)

Aufgabe:

  • Vogelperspektive beim Parken

  • Erkennung von Bordsteinen, niedrigen Hindernissen

  • Präzises Rangieren in engen Situationen

Wichtig:
Dieses System dient primär dem Fahrerkomfort, nicht dem autonomen Fahren bei höherem Tempo.

Wie die Kameras mit KI arbeiten

Die Kameras liefern Rohbilder – die Intelligenz entsteht in der Software:

  1. Bilder werden in Echtzeit verarbeitet

  2. KI-Modelle erkennen Objekte & Szenen

  3. Ergebnisse werden mit Radar- & ggf. LiDAR-Daten abgeglichen

  4. Daraus entstehen Fahrentscheidungen (Lenken, Bremsen, Beschleunigen)

Durch Over-the-Air-Updates kann XPENG:

  • Erkennungsqualität verbessern

  • neue Szenarien lernen

  • bestehende Hardware leistungsfähiger machen

Stärken der XPENG-Kamerasysteme

✅ Sehr gute Spur- und Objekterkennung auf Autobahnen
✅ Hohe Auflösung & mehrere Blickwinkel
✅ Enge Verzahnung mit KI-Software
✅ Regelmäßige Software-Verbesserungen

Grenzen der Kameratechnik

Abhängig von:

  • Lichtverhältnissen

  • Wetter (Regen, Nebel, Schnee)

  • Verschmutzung der Linsen
    ❌ Schwächen bei:

  • schlechten oder fehlenden Fahrbahnmarkierungen

  • Baustellen mit provisorischen Linien

Deshalb kombiniert XPENG Kameras immer mit Radar (und teils LiDAR).

Kamerasysteme im Zusammenspiel

Funktion Hauptsensor
Spurführung Kamera
Verkehrszeichenerkennung Kamera
XNGP (Navigation Guided Pilot) Kamera + Karten
ACC & Notbremsen Kamera + Radar
Parken Kamera + Ultraschall

Fazit

Die Kamerasysteme sind das zentrale Element der XPENG-Assistenztechnik. Sie liefern die visuelle Intelligenz für XPILOT und XNGP und ermöglichen ein sehr hohes Assistenzniveau – besonders auf Autobahnen. Ihre Grenzen liegen dort, wo Sicht schlecht oder Markierungen unklar sind. Genau deshalb setzt XPENG konsequent auf Sensor-Fusion statt Einzelsensoren.

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