Was bedeutet „B“ bei einem Elektroauto? – Einfach erklärt

Was bedeutet „B“ bei einem Elektroauto? – Einfach erklärt

Die Fahrstufe „B“ bei einem Elektroauto steht für „Brake“ oder „Battery“ – je nach Hersteller. In beiden Fällen ist damit der verstärkte Rekuperationsmodus gemeint: Beim Loslassen des Fahrpedals bremst das Fahrzeug automatisch stärker ab und gewinnt dabei Bremsenergie zurück, die in die Batterie eingespeist wird.

Die Fahrstufe „B“ bei einem Elektroauto steht für „Brake“ oder „Battery“ – je nach Hersteller. In beiden Fällen ist damit der verstärkte Rekuperationsmodus gemeint: Beim Loslassen des Fahrpedals bremst das Fahrzeug automatisch stärker ab und gewinnt dabei Bremsenergie zurück, die in die Batterie eingespeist wird.

Hintergrund: Was bewirkt der B-Modus genau?

✅ Rekuperation statt Bremsen

Im „B“-Modus wird die sogenannte Rekuperation (Energierückgewinnung) verstärkt. Das Fahrzeug bremst stärker ab, sobald man den Fuß vom Fahrpedal nimmt. Diese Bremswirkung entsteht nicht durch Reibung, sondern durch den Elektromotor, der als Generator arbeitet.

✅ One-Pedal-Driving

Viele Fahrer nutzen „B“ im Stadtverkehr oder auf Bergabstrecken, da man mit dem Fahrpedal fast vollständig fahren kann – das Bremspedal wird kaum noch benötigt.

✅ Mehr Effizienz

Je stärker die Rekuperation, desto mehr Energie landet zurück im Akku – ideal für den Stadtverkehr mit vielen Stop-and-Go-Situationen.

Wo befindet sich die „B“-Fahrstufe?

Je nach Fahrzeugtyp findest du „B“:

  • Am Wählhebel (z. B. bei VW ID.3/ID.4 oder Nissan Leaf)

  • Im Fahrmodus-Menü (z. B. bei Mercedes oder BMW)

  • Als Schaltstufe an Lenkrad-Paddles (z. B. bei Hyundai oder Kia)

Vergleich: Normal vs. B-Modus

Funktion D-Modus (Standard) B-Modus (Rekuperation)
Abbremsen beim Gaswegnehmen Gering bis moderat Deutlich spürbar
Energie-Rückgewinnung Weniger Mehr
Einsatzgebiet Autobahn, gleichmäßige Fahrt Stadt, Stop-and-Go, Bergab

Fazit

Die Fahrstufe „B“ macht das Fahren im Elektroauto effizienter und intuitiver. Sie ermöglicht energierückgewinnendes Fahren, erhöht den Fahrkomfort im Stadtverkehr und unterstützt das One-Pedal-Driving. Wer maximal rekuperieren möchte, sollte diese Fahrstufe regelmäßig nutzen – gerade im Alltag.

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2 Kommentare

Christian

Christian

Hi Moritz. Grundsätzlich magst du ja vielleicht recht haben, in der Praxis ist es zumindest bei mir und meinem Fahrzeug so, dass ich im Fahrmodus D oft zu schnell an eine Langsamfahrstelle, Abbiegung etc. zu schnell “heransegle” und dann so stark Bremsen muss, dass ich die mechanische Bremse mitbenutzen muss. Im Fahrmodus B geht man vom Pedal und verzögert direkt relativ stark, so dass man oft die Mechanische Bremse nicht benutzen muss und die Kurve, Abbiegung etc. trotzdem mit der richtigen Geschwindigkeit anfährt, ohne den Verkehr hinter sich aufzuhalten oder zu schnell zu sein. Von daher halte ich den Modus B schon effektiver. In meinem Fahrzeug, ein Peugeot 2008e hat aber auch eine Anzeige in der Intensität Energiewandlung gezeigt wird. Bremst man stark mit dem Bremspedal, wandert der Zeiger aus dem “Charge”-Bereich raus und man merkt auch, dass die mechanische Bremsen im Eingriff sind.

Hi Moritz. Grundsätzlich magst du ja vielleicht recht haben, in der Praxis ist es zumindest bei mir und meinem Fahrzeug so, dass ich im Fahrmodus D oft zu schnell an eine Langsamfahrstelle, Abbiegung etc. zu schnell “heransegle” und dann so stark Bremsen muss, dass ich die mechanische Bremse mitbenutzen muss. Im Fahrmodus B geht man vom Pedal und verzögert direkt relativ stark, so dass man oft die Mechanische Bremse nicht benutzen muss und die Kurve, Abbiegung etc. trotzdem mit der richtigen Geschwindigkeit anfährt, ohne den Verkehr hinter sich aufzuhalten oder zu schnell zu sein. Von daher halte ich den Modus B schon effektiver. In meinem Fahrzeug, ein Peugeot 2008e hat aber auch eine Anzeige in der Intensität Energiewandlung gezeigt wird. Bremst man stark mit dem Bremspedal, wandert der Zeiger aus dem “Charge”-Bereich raus und man merkt auch, dass die mechanische Bremsen im Eingriff sind.

Moritz

Moritz

Hallo,
leider hält sich dieses Märchen, dass im B-Modus mehr rekuperiert wird als im D-Modus hartnäckig, auch durch Beiträge wie dieser hier oben.
Tatsächlich wird auch im D-Modus rekuperiert, und zwar einerseits, wenn man das Bremspedal betätigt, andererseits aber auch durch die adaptive Rekuperation, wie sie von allen Volkswagen ID.-Modellen unterstützt wird. Dabei segelt das Auto, wenn man vom Fahrpedal geht, wenn aber ein Tempolimit, eine starke Kurve, eine Abbiegung oder langsamerer, vorausfahrenden Verkehr kommt, passt das Auto die Rekuperation adaptiv an die Verkehrssituation an.
Auch wenn der Fahrer im D-Modus das Bremspedal betätigt, wird natürlich rekuperiert, sofern die Rekuperationsleistung ausreicht.

Also egal, ob im B-Modus oder im D-Modus, es wird genauso rekuperiert. Der B-Modus ist nicht sparsamer als der D-Modus!

Hallo,
leider hält sich dieses Märchen, dass im B-Modus mehr rekuperiert wird als im D-Modus hartnäckig, auch durch Beiträge wie dieser hier oben.
Tatsächlich wird auch im D-Modus rekuperiert, und zwar einerseits, wenn man das Bremspedal betätigt, andererseits aber auch durch die adaptive Rekuperation, wie sie von allen Volkswagen ID.-Modellen unterstützt wird. Dabei segelt das Auto, wenn man vom Fahrpedal geht, wenn aber ein Tempolimit, eine starke Kurve, eine Abbiegung oder langsamerer, vorausfahrenden Verkehr kommt, passt das Auto die Rekuperation adaptiv an die Verkehrssituation an.
Auch wenn der Fahrer im D-Modus das Bremspedal betätigt, wird natürlich rekuperiert, sofern die Rekuperationsleistung ausreicht.

Also egal, ob im B-Modus oder im D-Modus, es wird genauso rekuperiert. Der B-Modus ist nicht sparsamer als der D-Modus!

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